Herzlich Willkommen auf der Homepage des FFC Heike-Rheine. +++

Herzlich Willkommen beim FFC Heike Rheine

Nach dem Erreichen des DFB Pokalendspiels in Berlin durch die Frauenfußballabteilung des FC Eintracht Rheine, beschloss die Abteilungsleitung, der Geschichte des deutschen Frauenfußballs ein neues Kapitel zuzufügen. Das erfahrende und engagierte Führungsteam beschloss die Errichtung des ersten selbständigen Frauenfußballvereins in Deutschland: dem FFC Heike Rheine.

 

 

Heike-B-Juniorinnen souveräner Turniersieger in Schapen

Mit vier Siegen und einem Remis sicherten sich die B-Juniorinnen des FFC Heike Rheine souverän den Turniersieg beim Sommer-Turnier des FC Schapen 27.

Im Auftaktspiel gegen Westfalia Hopsten dominierte Heike deutlich und gewann durch einen Treffer durch Adriana Lopez verdient mit 1:0. Auch gegen die sehr starken Mädchen der FSG Twist war Heike das tonangebende Team und gewann knapp mit 1:0. Der Sieg hätte dabei deutlich höher ausfallen können. Das Siegtor gelang erneut Adriana Lopez, die insgesamt einen sehr starken Eindruck hinterließ. Beim anschließenden 2:0 gegen den Gastgeber FC Schapen drückte Heike-Mittelfeldspielerin Juliane Schoon dem Spiel immer wieder ihren Stempel auf. Sie überragte nicht nur im Mittelfeld, sondern schoss auch zwei herrliche Tore. Gegen die Mannschaft von Sportfreunde Schwefingen ging Heike erwartungsgemäß durch Adriana Lopez in Führung. Danach ließen Lopez & Co. mehrere gute Torchancen ungenutzt und musste nach einem Konter auch noch unglücklich den Ausgleich hinnehmen. Trotzdem standen die Heike-Mädchen schon vor dem letzten Spiel als Turniersieger fest. In der letzten Begegnung sprang gegen den SC Spelle-Venhaus ein verdienter 2:0-Erfolg heraus. Hierbei erzielten Eva Tenambergen und Adriana Lopez die beiden Heike-Treffer. "Das war eine gute Leistung zum Saisonabschluss", lobte Heike-Trainer Alfred Werner, der ab sofort die B-Juniorinnen des FFC Heike trainiert, den starken Auftritt seiner Mädchen.

Für den FFC Heike spielten: Johanna Haneklaus, Katja Hassink, Nele Hohdorf, Ines Höltker, Johanna Krümpelbeck, Adriana Lopez, Juliane Schoon, Maja Sommer, Teresa Schröder, Jil Schwarz (MK), Eva Tenambergen, Lina Weitze und Julia Willer.

Heike-D-Juniorinnen Dritter in Schapen

Mit einer gelungenen Turnierteilnahme beendeten die D-Juniorinnen des FFC Heike Rheine in Schapen die Saison. Die Schützlinge von Trainer Jörg Franz blieben in allen fünf Spielen ungeschlagen und verpassten nur um Haaresbreite den Turniersieg. Durch ein Tor von Celia Huesmann gelang im Auftaktspiel gegen Germania Thuine ein 1:1. Gegen den SC Spelle-Venhaus sprang trotz drückender Überlegenheit nur ein 0:0 heraus. Mit dem gleichen Ergebnis trennte sich das Franz-Team vom FC Schapen 27. Gegen die JSG Lähden-Holte brachte Franziska Haneklaus die Heike-Farben in Führung. Trotz Überlegenheit musste Heike in der Schlussminute noch den Ausgleich hinnehmen, was eine noch bessere Turnierplazierung verhinderte. Im letzten Spiel des Turniers drehte der junge Heike-Nachwuchs noch einmal so richtig auf und gewann nach Toren von Lisa Kerkhoff (2), Franziska Haneklaus und Laura Vetter hoch mit 4:0. "Das war noch mal ein schönes Erlebnis für meine Spielerinnen", so Trainer Jörg Franz. "Die Mannschaft hat gezeigt, was in ihr steckt und wird in Zukunft dem Verein noch viel Freude machen". BUZ: Trainer Jörg Franz freute sich mit seinem Team über den gelungenen Turnierauftritt in Schapen.

 

Frauen-Mannschaft des FFC Heike Rheine spielt weiterhin der Regionalliga West!

Jetzt ist es endgültig: Alemannia Aachen nimmt sein Aufstiegsrecht zur 2. Frauen- Bundesliga wahr und die Frauen-Mannschaft des FFC Heike Rheine spielt auch in der kommenden Saison in der Regionalliga West und bleibt damit drittklassig. Nach dem gleichzeitigen Abstieg von Arminia Ibbenbüren ist das Heike-Team damit gleichzeitig die klassenhöchste Frauen-Mannschaft in Rheine und darüber hinaus im Münsterland. "Jetzt können wir so richtig feiern", gibt Mannschaftskapitän Lena Gosewinkel die Stimmung aus der Mannschaft wieder und freut sich auf die neue Saison. Und die soll natürlich erfolgreicher verlaufen als die vergangene. "Noch einmal werden wir nicht so mit einem blauen Auge davon kommen", weiß auch Heike-Boss Alfred Werner, dass jetzt die Weichen für eine bessere Zukunft gestellt werden müssen. Und bastelt entsprechend schon fleißig zusammen mit Ludger Hilger, der in der neuen Saison die Mannschaft trainieren wird, am neuen Kader. "Vier gestandene Spielerinnen brauchen wir mindestens dazu", so Hilger. Zwar bleibt mit Ausnahme von Irena Geric, die zu ihrem Stammverein SV Suddendorf-Samern zurückgeht, die gesamte Mannschaft zusammen. Aber nur 15 Spielerinnen sind für eine Regionalliga-Mannschaft doch deutlich zu wenig.

Entsprechend soll die Mannschaft nicht nur mit einigen Spielerinnen gezielt verstärkt, sondern auch Eigengewächse ins Team integriert werden. "Sophia Müller ist hierfür ein ganz tolles Beispiel", erklärt Alfred Werner, der in der kommenden Saison als Teammanager fungieren wird. "Sie haben eine riesige Entwicklung hinter sich und waren in den beiden letzten Saisonspielen gegen Leverkusen und Bochum jeweils die beste Spielerin im Team".

Mit Eva Miltrup, Nadine Rittscher und Eva Tenambergen soll der Kader ergänzt werden. Zudem sollen Adriana Lopez, Nele Münsterkötter und Juliane Schoon für das Frauen-Team freigeholt werden und dort sporadisch mittrainieren und behutsam an höhere Aufgaben heran geführt werden.

Gleichzeitig kündigt Werner an, dass er in der neuen Saison wieder die B-Juniorinnen-Mannschaft des Vereines trainieren wird. "Da haben wir großen Nachholbedarf, wir wollen wieder an alte Glanzzeiten anknüpfen, wo wir den Mädchen-Fußball in Westfalen mitdominiert haben und zweimal nacheinander Westfalen-Meister geworden sind". Entsprechend möchte er gezielt weitere Talente aus der Region zum FFC holen. "Wir haben im Verein mehr als genug Beispiele dafür, dass sich eine gute Nachwuchsarbeit für den Verein auszahlt", listet er mit Verena Funke, Carmen Willers, Tabea Schüring, Sinah Lütke-Harmölle, Denise Wacker, Stella Ewering, Theresa Löderbusch, Lena Arentz, Sophia Müller, Marie Gosewinkel, Lena Gosewinkel und Nadine Sibbing gleich zwölf Spielerinnen auf, die alle über die Juniorinnen-Mannschaft den Sprung in die 1. Frauen-Mannschaft des FFC Heike Rheine geschafft haben.

Diese Tradition soll jetzt fortgesetzt werden. "Der Klassenerhalt ist für uns aber auch eine Chance, bessere Voraussetzungen für Frauenleistungsfußball in Rheine zu schaffen", so Werner. Er fordert von der Stadt eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur im Jahnstadion, sieht dabei aber auch seinen Verein in der Pflicht.

"Wir müssen uns in der Organisation deutlich verbessern und unsere Marketingaktivitäten effektiveren".

 

Heike siegt und bleibt (wahrscheinlich) Regionalligist

(wz/alw) - Der FFC Heike Rheine hat alles gegeben – und hat es geschafft. Die von Ludger Hilger und Alfred Werner trainierten Regionalliga-Fußballerinnen gewannen dank einer großartigen kämpferischen Leistung ihr letztes Meisterschaftsspiel gegen die Zweitvertretung des VfL Bochum verdient mit 1:0 (1:0). Da gleichzeitig Konkurrent Arminia Ibbenbüren gegen Borussia Bocholt mit 1:2 unterlag, rückte Rheines Ex-Bundesligist am letzten Spieltag wieder auf den drittletzten Tabellenplatz vor. Sportlich hat sich das Werner-Team für ein weiteres Jahr in der 3. Liga qualifiziert. Paradox: Dennoch droht eventuell der Abstieg in die Westfalenliga.

Der Jubel nach dem Abpfiff im Jahn-Stadion war kurz, fast verhalten. Denn noch lief die Partie in Ibbenbüren, und sollte Arminia das 2:2 gelingen, wäre Heike wieder Vorletzter. Zäh verrannen die Sekunden, die Handys glühten, aber es gab gute fünf Minuten lang keine Entwarnung. Dann endlich der erlösende Ausruf: „2:1 – und es ist Schluss.“ Jetzt führten auch die Rheiner Fußballerinnen ihr Tänzchen auf – ein Vergnügen, das sie sich durch harte fußballerische Arbeit redlich verdient hatten.

Denn es waren die Grundtugenden, die das Team gegen den klaren Favoriten aus Bochum mobilisierte und so die Basis für den Überraschungserfolg schaffte. Die Heike-Kickerinnen liefen, was die Beine hergaben, attackierten verbissen, gaben keinen Ball verloren. Es war letztlich ein Standard, der Heike zum Erfolg verhalf. Nach einem Eckstoß von der linken Seite konnte die Bochumer Abwehr nicht klären, und die aufgerückte Innenverteidigerin Marie Gosewinkel überwand mit einem Zwölf-Meter-Schuss aus der Drehung Torhüterin Anna Schnelle (12.).

Bochum hatte zwar in der ersten Halbzeit mehr Ballbesitz, wirkte aber im Abschluss erstaunlich harmlos. Die besten Möglichkeiten für die Gäste vergab Ayse Kara in der 37. und 45. Minute, die einen Kopfball neben das Tor setzte bzw. einen Schuss aus der Drehung verzog.

Bochums Trainer  Ralf Giera war sauer, fauchte sein Team an: „Jetzt ist eine Stunde gespielt, seid ihr jetzt endlich wach.“ Heike hätte das Spiel in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit entscheiden müssen. So war Verena Funke in der 49. Minute vor Torhüterin Schnelle am Ball, aber es reichte nur zu einer Ecke. Drei Minuten später parierte die Torfrau gegen Stella Ewering, nicht druckvoll genug war der Schuss von Kapitän Lena Gosewinkel. Schließlich wurde ein Kopfball von Sinah Lütke-Harmölle auf der Linie abgewehrt (58.).

Heike verpasste die Entscheidung und musste Bange Schlussminuten überstehen. „Wir waren in den letzten zehn Minuten wirklich fertig“, räumte Werner ein. Aber vor allem in der Defensive habe sein Team großartig gearbeitet. "Heute haben wirklich alle Spielerinnen überzeugt und gezeigt, dass sie unbedingt die Klasse erhalten wollten. Unsere Viererkette spielte fast fehlerlos, im Mittelfeld bot Nachwuchsspielerin Sophia Müller eine ganz starke Leistung und auch ihre Nebenleute kämpften bis zum Umfallen. Im Angriff spulten Stella Ewering und Lena Gosewinkel ein großes Laufpensum ab und kämpften ebenfalls bis zum Umfallen. Alles andere als ein Sieg wäre wirklich ungerecht gewesen", so Werner. 

Jetzt sind beim FFC Heike alle Augen auf Meister Alemannia Aachen gerichtet. Wenn der nicht aufsteigen will, müsste ein weiteres Team raus aus der Regionalliga – eben der FFC Heike. „Warum dürfen nur die ersten beiden aufsteigen“, fragte Werner, „es müsste auch der Fünfte aufsteigen können, wenn die anderen nicht wollen oder können.“ Doch auch da scheint die Messe noch nicht endgültig gelesen zu sein! Denn es gibt auch DFB-Bestimmungen, so Alfred Werner, die den Durchführungsbestimmungen des WFLV widersprechen. Und danach könnte auch der Dritte FCR Duisburg II noch aufsteigen. Und der will unbedingt!

Und auch Aachens Abteilungsleiter Stephan Griesser erklärte gestern Abend Alfred Werner in einem längeren Telefonat, dass man aufsteigen wolle.