Herzlich Willkommen auf der Homepage des FFC Heike-Rheine. +++

Herzlich Willkommen beim FFC Heike Rheine

Nach dem Erreichen des DFB Pokalendspiels in Berlin durch die Frauenfußballabteilung des FC Eintracht Rheine, beschloss die Abteilungsleitung, der Geschichte des deutschen Frauenfußballs ein neues Kapitel zuzufügen. Das erfahrende und engagierte Führungsteam beschloss die Errichtung des ersten selbständigen Frauenfußballvereins in Deutschland: dem FFC Heike Rheine.

 

 

Fußball kann die ungerechteste Sache der Welt sein!

Fußball kann an manchen Sonntagen wirklich die ungerechteste Sache der Welt sein. „Wir hätten zur Halbzeit 5:0 führen müssen“, haderte Alfred Werner, 1. Vorsitzender des Frauenfußball-Regionalligisten FFC Heike Rheine. Stattdessen verlor seine Mannschaft zu Hause gegen die Zweitvertretung der SGS Essen mit 1:4 (1:1).

Der Mannschaft um Trainer Ludger Hilger schien das Pech an den Füßen zu kleben. Es grenzte schon fast an ein  Fußballwunder, dass Essens Torhüterin nur einmal innerhalb dieser 90 Minuten hinter sich greifen musste. Hannah Wagner spielte in der 36. Minute den mustergültigen Querpass von der rechten Seite, Lena Gosewinkel vollendete zum 1:1.

Was aber alles an Torchancen liegen blieb, trieb Trainer Hilger und den Vorsitzenden Werner an den Rand des Wahnsinns. Bereits in der 7. Minute schien das 1:0 fällig, doch nach einem Freistoß von Sinah Lütke-Harmölle, die zu den besten im Team gehörte, und einer Kopfballverlängerung von Marie Gosewinkel traf Lena Gosewinkel aus kurzer Entfernung nicht. Nur mit viel Mühe meisterte Essens Torfrau einen Fernschuss von Nadja Bertke (22.). Wenig später bekamen die Rheinenserinnen im Strafraum einen indirekten Freistoß zugesprochen, den Marie Gosewinkel vergab (24.).

Wie aus heiterem Himmel fiel in der 25. Minute das 0:1 durch Elisabeth Meissner. Nach dem Ausgleich besaß Heike vier klare Einschussmöglichkeiten, blieb dennoch ohne weiteren Torerfolg. Danach kam Stella Ewering einen Schritt zu spät (44.), und nach einem Freistoß von Marie Gosewinkel flog das Leder an drei Rheinenserinnen vorbei, ohne dass diese den Ball über die Linie brachten (45.). Mit Beifall wurde das FFC-Team in die Pause verabschiedet.

Auch die erste Möglichkeit nach Wiederanpfiff besaß Heike, ein Freistoß von Lena Gosewinkel flog knapp am SGS-Tor vorbei. Doch ab der 75. Minute nahm das Unheil seinen Lauf. Vivien Gaj wurde 30 Meter vor dem Tor nicht angegriffen, sie setzte den Ball unter die Latte zum 2:1. Zu zögerlich waren Marie Gosewinkel und Torfrau Theresa Esseling in der 80. Minute, hach einer Hereingabe von rechts nutzte wieder Gaj die Chance zum 3:1.

Mit einem brillanten Spielzug über ein halbes Dutzend Stationen bereitete Essen in der 89. Minute das 4:1 vor, den Ball über die Linie brachte Hannah Lankes. Trotz der hohen Niederlagen sagte Vorsitzender Werner: „Es war unser bislang bestes Saisonspiel.“

FFC Heike Rheine: Esseling – Willers, Lütke-Harmölle, M. Gosewinkel, Wacker – Funke, Bertke (53. Müller), Löderbusch, Wagner – L. Gosewinkel, Ewering.

Tore: 0:1 Meissner (25.), 1:1 L. Gosewinkel (36.), 1:2, 1:3 Gaj (75., 80.), 1:4 Lankes (89.).

 

Auch das zweiten Meisterschaftsspiel gewonnen

Im zweiten Meisterschaftsspiel der Saison kamen die B-Juniorinnen des FFC Heike Rheine zu ihrem zweiten klaren Erfolg. Am Samstagnachmittag besiegten sie den SV Burgsteinfurt deutlich mit 7:0. "Wir haben trotzdem sehr schlecht gespielt. Es fehlte durchweg ein geordneter Spielaufbau und auch unsere Chancenverwertung war wieder einmal mangelhaft", beurteilte Heike-Trainer Alfred Werner nach dem Spiel, das wegen eines Gewitters dreimal unterbrochen werden musste, die Leistung seiner Mannschaft entsprechend kritisch. Diese zeigte in der Tat gegen die rechten schwachen Burgsteinfurterinnen nicht das, was eigentlich möglich war. Nicht alle Spielerinnen präsentierten die von den Trainern geforderte  Laufbereitschaft, auch offenbarten sie teilweise starke technische Mängel. "Wir werden in den Herbstferien täglich trainieren", kündigte Co-Trainer Klaus Sommer für die bevorstehenden Ferien ein erhöhtes Trainingspensum an. Gegen Burgsteinfurt erzielten Katja Hassink (2), Adriana Lopes (2), Lina Weitze (2) und Jil Schwarz die Tore zum klaren  Sieg.

Bereits am morgigen Mittwoch trifft das Heike-Team im Meisterschaftsnachholspiel um 18.30 Uhr im Jahnstadion auf Preußen Borghorst. Mit einem klaren Erfolg würde der FFC die Tabellenführung übernehmen.

Regionalliga-Frauen brauchen einen Sieg!

Die Regionalliga-Frauen des FFC Heike Rheine stehen gewaltig unter Druck. Nach schlechtem Saisonstart (drei Niederlagen in Serie) belegt das Hilger-Team den 13. Platz und steht damit im Heimspiel gegen die SGS Essen-Schönebeck II (Anstoss am Sonntag um 13.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des Jahnstadions in Rheine) fast schon mit dem Rücken zur Wand. Ein Erfolg muss her, wollen die Heike-Kickerinnen nicht schon zu Saisonbeginn ganz wichtigen Boden im Kampf gegen den Abstieg verlieren. Und da kreuzt morgen ausgerechnet die SGS Essen-Schönebeck II im Jahnstadion auf, die als Angstgegner des FFC Heike gilt. Das junge Team des Erstbundesligisten aus der Ruhrmetropole ist mit ganz starken Nachwuchsspielerinnen nur so gespickt und gilt als eine der spielstärksten Mannschaften in der Regionalliga. Nicht umsonst gelang den Essernerinnen am vergangenen Sonntag ein verdienter 3:1-Sieg gegen den Aufstiegsaspiranten MSV Duisburg II.

Rheine ist als hinreichend gewarnt vor der Spielstärke der Gäste, gegen die es auch in der vergangenen Saison für das Heike-Team nichts zu holen gab. Die damals noch von Alfred Werner trainierte Mannschaft war mit einer 0:3-Heimniederlage noch ziemlich gut bedient und auch beim Rückspiel in Essen gab es für Gosewinkel & Co. beim 1:3 nichts zu holen.

"Diese Negativserie wollen wir unbedingt stoppen", gibt Mannschaftskapitän Lena Gosewinkel die Marschrichtung für das Spiel gegen Essen vor und kündigt gleichzeitig an, dass sich das Heike-Team für einen Erfolg so richtig zerreißen will. "Das ist auch gut so", freut sich Trainer Ludger Hilger, der in dieser Woche wegen Erkrankung von seinem Co-Trainer Martin Thale vertreten wurde, über die Einstellung seiner Schützlinge. "Wir können es morgen nur über den Kampf schaffen und müssen versuchen, sehr kompakt zu stehen und der Essener Offensive das Leben so schwer wie möglich zu machen", wird für Hilger die Mannschaft gewinnen, die die bessere Moral zeigt.

Zur Taktik und Aufstellung wollte Hilger gegenüber der MV keine Stellung beziehen. "Ich werde mich erst mit meinem Co-Trainer absprechen, Martin hat schließlich die ganze Woche das Training geleitet", will er gemeinsam mit Thale entscheiden, in welcher Besetzung der FFC Heike in dieses schwere Heimspiel geht.

Totzdem ist davon auszugehen, dass in der Viererkette nicht großartig gewechselt wird. Da deutet sich eher schon die eine oder andere Umstellung im Mittelfeld an. Auch ist noch nicht klar, ob der Angriff mit ein oder zwei Spielerinnen besetzt wird. "Wichtig ist zunächst einmal, dass der Laden hinten dicht hält", lässt sich Hilger doch ein wenig in die Karten blicken und kündigt indirekt ein defensiv ausgerichtetes Team an.

Die Spielerinnen treffen sich um 11.30 Uhr im Jahnstadion.     

B-Juniorinnen im Kreispokalfinale

Mit einem 6:1-Sieg gegen die JSG Lau-Brechte/Weiner qualifizierten sich die B-Juniorinnen des FFC Heike Rheine am Donnerstagabend für das Kreispokalfinale, das am 3. Oktober in St. Arnold stattfindet. Beim Sieg taten sich die favorisierten Heike-Kickerinnen vor allem vor der Pause recht schwer mit den spielstarken Gegnerinnen. Diese hatten mit Katharina Bender die stärkste Akteurin auf dem Platz.

Schon nach kurzer Spielzeit war klar, dass Heike es mit einem fast ebenbürtigen Gegner zu tun hatte. Es dauerte lange, ehe Katja Hassink in der 23. Minute mit einem Heber über Lau-Brechtes Torfrau die Heike-Farben in Führung brachte. Hassink war es auch, die drei Minuten später eine schöne Kombination zum 2:0 abschloss. Doch in der 34. Minute war es Lau-Brechtes Katharina Bender, die mit einem Kontertor für den Anschlusstreffer sorgte. Die Heike-Abwehr war bei einer Ecke zu weit aufgerückt und Bender stürmte in toller Manier fast über den gesamten Platz und traf aus 25 Metern unhaltbar unter die Querlatte.

Nach einigen Umstellungen in der Pause kam Heike wesentlich besser ins Spiel und durch Eileen Klümper in der 45. Minute zum 3:1. Sieben Minuten später spielte Adrina Guimares Lopes ihre ganze Schnelligkeit aus und verwandelte nervenstark zum 4:1. Jetzt war der Widerstand der Lau-Brechter gebrochen, obwohl diese nie aufgaben. In der 72. und 75. Minute erhöhte Heike durch Klümper und Hassink auf 6:1 und schoss doch noch den erwarteten klaren Sieg heraus. 

FFC Heike Rheine: Münsterkötter - Wiechers - Weitze, Hohdorf - Schröder (Schwarz), Schoon, Sommer, Höltker (Willer) - Hassink, Lopes (Adam), Klümper (Krümpelbeck).

 Bereits am Samstag erwartet das Heike-Team den SV Burgsteinfurt um 16.00 Uhr zum Meisterschaftsspiel im heimischen Jahnstadion. Der FFC geht dabei als Favorit ins Spiel und möchte möglichst wieder einen klaren Sieg landen.