Herzlich Willkommen auf der Homepage des FFC Heike-Rheine. +++

Herzlich Willkommen beim FFC Heike Rheine

Nach dem Erreichen des DFB Pokalendspiels in Berlin durch die Frauenfußballabteilung des FC Eintracht Rheine, beschloss die Abteilungsleitung, der Geschichte des deutschen Frauenfußballs ein neues Kapitel zuzufügen. Das erfahrende und engagierte Führungsteam beschloss die Errichtung des ersten selbständigen Frauenfußballvereins in Deutschland: dem FFC Heike Rheine.

 

Frauen-Mannschaft des FFC Heike Rheine spielt weiterhin der Regionalliga West!

Jetzt ist es endgültig: Alemannia Aachen nimmt sein Aufstiegsrecht zur 2. Frauen- Bundesliga wahr und die Frauen-Mannschaft des FFC Heike Rheine spielt auch in der kommenden Saison in der Regionalliga West und bleibt damit drittklassig. Nach dem gleichzeitigen Abstieg von Arminia Ibbenbüren ist das Heike-Team damit gleichzeitig die klassenhöchste Frauen-Mannschaft in Rheine und darüber hinaus im Münsterland. "Jetzt können wir so richtig feiern", gibt Mannschaftskapitän Lena Gosewinkel die Stimmung aus der Mannschaft wieder und freut sich auf die neue Saison. Und die soll natürlich erfolgreicher verlaufen als die vergangene. "Noch einmal werden wir nicht so mit einem blauen Auge davon kommen", weiß auch Heike-Boss Alfred Werner, dass jetzt die Weichen für eine bessere Zukunft gestellt werden müssen. Und bastelt entsprechend schon fleißig zusammen mit Ludger Hilger, der in der neuen Saison die Mannschaft trainieren wird, am neuen Kader. "Vier gestandene Spielerinnen brauchen wir mindestens dazu", so Hilger. Zwar bleibt mit Ausnahme von Irena Geric, die zu ihrem Stammverein SV Suddendorf-Samern zurückgeht, die gesamte Mannschaft zusammen. Aber nur 15 Spielerinnen sind für eine Regionalliga-Mannschaft doch deutlich zu wenig.

Entsprechend soll die Mannschaft nicht nur mit einigen Spielerinnen gezielt verstärkt, sondern auch Eigengewächse ins Team integriert werden. "Sophia Müller ist hierfür ein ganz tolles Beispiel", erklärt Alfred Werner, der in der kommenden Saison als Teammanager fungieren wird. "Sie haben eine riesige Entwicklung hinter sich und waren in den beiden letzten Saisonspielen gegen Leverkusen und Bochum jeweils die beste Spielerin im Team".

Mit Eva Miltrup, Nadine Rittscher und Eva Tenambergen soll der Kader ergänzt werden. Zudem sollen Adriana Lopez, Nele Münsterkötter und Juliane Schoon für das Frauen-Team freigeholt werden und dort sporadisch mittrainieren und behutsam an höhere Aufgaben heran geführt werden.

Gleichzeitig kündigt Werner an, dass er in der neuen Saison wieder die B-Juniorinnen-Mannschaft des Vereines trainieren wird. "Da haben wir großen Nachholbedarf, wir wollen wieder an alte Glanzzeiten anknüpfen, wo wir den Mädchen-Fußball in Westfalen mitdominiert haben und zweimal nacheinander Westfalen-Meister geworden sind". Entsprechend möchte er gezielt weitere Talente aus der Region zum FFC holen. "Wir haben im Verein mehr als genug Beispiele dafür, dass sich eine gute Nachwuchsarbeit für den Verein auszahlt", listet er mit Verena Funke, Carmen Willers, Tabea Schüring, Sinah Lütke-Harmölle, Denise Wacker, Stella Ewering, Theresa Löderbusch, Lena Arentz, Sophia Müller, Marie Gosewinkel, Lena Gosewinkel und Nadine Sibbing gleich zwölf Spielerinnen auf, die alle über die Juniorinnen-Mannschaft den Sprung in die 1. Frauen-Mannschaft des FFC Heike Rheine geschafft haben.

Diese Tradition soll jetzt fortgesetzt werden. "Der Klassenerhalt ist für uns aber auch eine Chance, bessere Voraussetzungen für Frauenleistungsfußball in Rheine zu schaffen", so Werner. Er fordert von der Stadt eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur im Jahnstadion, sieht dabei aber auch seinen Verein in der Pflicht.

"Wir müssen uns in der Organisation deutlich verbessern und unsere Marketingaktivitäten effektiveren".

 

Heike siegt und bleibt (wahrscheinlich) Regionalligist

(wz/alw) - Der FFC Heike Rheine hat alles gegeben – und hat es geschafft. Die von Ludger Hilger und Alfred Werner trainierten Regionalliga-Fußballerinnen gewannen dank einer großartigen kämpferischen Leistung ihr letztes Meisterschaftsspiel gegen die Zweitvertretung des VfL Bochum verdient mit 1:0 (1:0). Da gleichzeitig Konkurrent Arminia Ibbenbüren gegen Borussia Bocholt mit 1:2 unterlag, rückte Rheines Ex-Bundesligist am letzten Spieltag wieder auf den drittletzten Tabellenplatz vor. Sportlich hat sich das Werner-Team für ein weiteres Jahr in der 3. Liga qualifiziert. Paradox: Dennoch droht eventuell der Abstieg in die Westfalenliga.

Der Jubel nach dem Abpfiff im Jahn-Stadion war kurz, fast verhalten. Denn noch lief die Partie in Ibbenbüren, und sollte Arminia das 2:2 gelingen, wäre Heike wieder Vorletzter. Zäh verrannen die Sekunden, die Handys glühten, aber es gab gute fünf Minuten lang keine Entwarnung. Dann endlich der erlösende Ausruf: „2:1 – und es ist Schluss.“ Jetzt führten auch die Rheiner Fußballerinnen ihr Tänzchen auf – ein Vergnügen, das sie sich durch harte fußballerische Arbeit redlich verdient hatten.

Denn es waren die Grundtugenden, die das Team gegen den klaren Favoriten aus Bochum mobilisierte und so die Basis für den Überraschungserfolg schaffte. Die Heike-Kickerinnen liefen, was die Beine hergaben, attackierten verbissen, gaben keinen Ball verloren. Es war letztlich ein Standard, der Heike zum Erfolg verhalf. Nach einem Eckstoß von der linken Seite konnte die Bochumer Abwehr nicht klären, und die aufgerückte Innenverteidigerin Marie Gosewinkel überwand mit einem Zwölf-Meter-Schuss aus der Drehung Torhüterin Anna Schnelle (12.).

Bochum hatte zwar in der ersten Halbzeit mehr Ballbesitz, wirkte aber im Abschluss erstaunlich harmlos. Die besten Möglichkeiten für die Gäste vergab Ayse Kara in der 37. und 45. Minute, die einen Kopfball neben das Tor setzte bzw. einen Schuss aus der Drehung verzog.

Bochums Trainer  Ralf Giera war sauer, fauchte sein Team an: „Jetzt ist eine Stunde gespielt, seid ihr jetzt endlich wach.“ Heike hätte das Spiel in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit entscheiden müssen. So war Verena Funke in der 49. Minute vor Torhüterin Schnelle am Ball, aber es reichte nur zu einer Ecke. Drei Minuten später parierte die Torfrau gegen Stella Ewering, nicht druckvoll genug war der Schuss von Kapitän Lena Gosewinkel. Schließlich wurde ein Kopfball von Sinah Lütke-Harmölle auf der Linie abgewehrt (58.).

Heike verpasste die Entscheidung und musste Bange Schlussminuten überstehen. „Wir waren in den letzten zehn Minuten wirklich fertig“, räumte Werner ein. Aber vor allem in der Defensive habe sein Team großartig gearbeitet. "Heute haben wirklich alle Spielerinnen überzeugt und gezeigt, dass sie unbedingt die Klasse erhalten wollten. Unsere Viererkette spielte fast fehlerlos, im Mittelfeld bot Nachwuchsspielerin Sophia Müller eine ganz starke Leistung und auch ihre Nebenleute kämpften bis zum Umfallen. Im Angriff spulten Stella Ewering und Lena Gosewinkel ein großes Laufpensum ab und kämpften ebenfalls bis zum Umfallen. Alles andere als ein Sieg wäre wirklich ungerecht gewesen", so Werner. 

Jetzt sind beim FFC Heike alle Augen auf Meister Alemannia Aachen gerichtet. Wenn der nicht aufsteigen will, müsste ein weiteres Team raus aus der Regionalliga – eben der FFC Heike. „Warum dürfen nur die ersten beiden aufsteigen“, fragte Werner, „es müsste auch der Fünfte aufsteigen können, wenn die anderen nicht wollen oder können.“ Doch auch da scheint die Messe noch nicht endgültig gelesen zu sein! Denn es gibt auch DFB-Bestimmungen, so Alfred Werner, die den Durchführungsbestimmungen des WFLV widersprechen. Und danach könnte auch der Dritte FCR Duisburg II noch aufsteigen. Und der will unbedingt!

Und auch Aachens Abteilungsleiter Stephan Griesser erklärte gestern Abend Alfred Werner in einem längeren Telefonat, dass man aufsteigen wolle. 

 

Auswärtsspiel in Leverkusen

Am morgigen Sonntag reisen die Regionalliga-Frauen des FFC Heike Rheine zum letzten Saisonauswärtsspiel nach Leverkusen. Um 15 Uhr gastieren sie auf der Kurt-Riess-Sportanlage an der Tannenstraße 57 bei der Bundesliga-Reserve von Bayer Leverkusen. Und stehen dabei gewaltig unter Zugzwang. Denn nach der unverdienten Niederlage im Skandalspiel gegen Bocholt ist das Team von Trainer Alfred Werner auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallenen und hat zum rettenden Ufer zwei Punkte Rückstand auf Arminia Ibbenbüren.

"Im Hinspiel gegen Leverkusen haben wir mit unserer schlechtesten Saisonleistung 0:3 verloren. Morgen müssen wir eben mit unserer besten Saisonleistung 3:0 gewinnen", sieht Werner diesem Schicksalsspiel entsprechend mit einer großen Portion Galgenhumor entgegen. "Trotzdem ist alles möglich", so Werner, der sich dabei auch an der vergangenen Saison erinnert, als seine Mannschaft in Leverkusen sensationell mit 4:1 gewann.

Doch die Voraussetzungen sind diesmal doch ganz anders. Zum einen ist der FFC in dieser Saison meilenweit von seiner ehemaligen Stärke entfernt. Und zum anderen fehlt mit Irena Geric die Spielerin, die vor Jahresfrist in Leverkusen mit ihren vier Treffern den Gegner quasi im Alleingang erschoss. Doch Geric hat nach ihrer roten Karte im Spiel gegen Bocholt eine Sperre von drei Spielen erhalten und wird für den FFC Heike nicht mehr auflaufen.

"Dafür wird Stella Ewering gemeinsam mit Lena Gosewinkel unser Sturmduo bilden", sieht Werner in Gerics Fehlen nicht unbedingt einen Nachteil.

Ansonsten sind alle Spielerinnen fit und brennen darauf, in den beiden restlichen Spielen Unmögliches möglich zu machen und vielleicht doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Mit dabei wird auch wieder Carmen Willers sein, die am vergangenen Sonntag schmerzlich vermisst wurde. Sie soll wahrscheinlich die Kreise von Arzu Karablut einengen, die in dieser Saison schon 19 Tore erzielt hat.

"Wir werden in Leverkusen sicher defensiv spielen, auch wenn wir eigentlich zum stürmen veurteilt sind", so Werner. "Vielleicht haben wir ja in Leverkusen genauso viel Glück wie vor Wochenfrist Alemannia Aachen, die erst in der Schlusminute durch einen verwandelten Foulelfmeter das Siegtor erzielten".

Die Mannschaft trifft sich am Sonntag um 11.30 Uhr am Jahnstadion zur Abfahrt nach Leverkusen.

 

2 Siege in Folge!

Nach zwei verdienten Siegen gegen Preußen Borghorst und Borussia Emsdetten konnten die D-Juniorinnen des FFC Heike Rheine zum Saisonschluss doch noch das Tabellenende verlassen. Das gelang wie erhofft mit dem 2:1-Sieg bei Borussia Emsdetten, den das Team am vergangenen Samstag einfuhr. "Wir sind froh, dass wir heute wieder gewonnen haben und nicht als Tabellenletzter in die Sommerpause gehen müssen. Dass wir das geschafft haben, macht uns auf unsere Mannschaft stolz. Jetzt freuen wir uns auf die neue Saison, wo wir eine deutlich bessere Platzierung anstreben, denn die Mannschaft bleibt fast komplett zusammen", so Trainer Jörg Franz.

In der ersten Halbzeit schenkten sich beide Teams nichts und spielten auf Augenhöhe. Chancen gab es auf beiden Seiten, doch der FFC ging nicht unverdient durch Lisa Kerkhoff in Führung, die einen schönen Pass von Laura Vetter verwertete. In der zweiten Spielhälfte gelang den Borussinnen schon nach wenigen Minuten der Ausgleich. Aber die Heike-Mädchen gaben nicht auf und wurde dafür zehn Minuten vor Spielende durch die erneute Führung belohnt. Lisa Feldhoff war mit einem unhaltbaren Schuss zum 2:1 erfolgreich. Danach erspielte sich der FFC noch weitere Chancen, scheiterte aber wie beispielsweise Sara Zaki am Torpfosten sowie mehrfach an der starken Borussen-Torfrau.

Mit dem letzten Meisterschaftsspiel ist die Saison für die Heike-D-Juniorinnen jedoch nicht beendet. So stehen noch einige Turnierteilnahmen auf dem Programm, und entsprechend wird bis zu den Sommerferien noch fleißig weitertrainiert.

Die Trainingseinheiten finden jeweils montags und donnerstags von 17.30 - 19.00 Uhr im Jahnstadion statt. Am Training können natürlich auch alle interessierten Mädchen (Jahrgang 2000 bis 2003) unverbindlich teilnehmen, die gerne Fußball spielen möchten. Weitere Auskünfte erteilt Trainer Jörg Franz unter Tel. 05975/305019 oder Handy 0157/6315890.